Dr. Gerlinde Manz-Christ
Diplomatin zwischen den Welten

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Wo ein Dialog beginnt, verschwinden Grenzen: Aussenpolitische Kommunikation für Staaten und zahlreiche erfolgreich begleitete Krisen prägen das berufliche Leben von Dr. Gerlinde Manz-Christ.

Ein aussergewöhnlicher Lebenslauf und Bildungsweg

Dr. Gerlinde Manz-Christ studierte Jus und Dolmetsch für Englisch und Spanisch an der Universität Innsbruck mit Abschluss Dr.iur. Es folgten Studien an den Diplomatischen Akademien Wien und Madrid und an der Universität Oslo. Im Jahr 2008 schliesst sie einen Executive Master of Business Administration an der Technischen Universität München ab. Ihre Masterarbeit schreibt sie über „Liechtenstein und die deutsche Steueraffäre: Eine über die Medien geführte Diskussion über Wirtschafts- und Finanzthemen, Ethik und nationale Interessen.“

Daneben hat sie mehrere Ausbildungen in den Bereichen ganzheitliche Gesundheitsvorsorge und Ernährung abgeschlossen („Certified Nutritionist and Health Counsellor“). Sie ist unabhängig zertifizierte Reflexzonentherapeutin („American Board Certified“), nach einer zweijährigen Ausbildung an der renommierten Laura Norman Reflexology Academy in New York.

Aktiv und engagiert

Als Präsidentin der European Association of Political Consultants (EAPC) setzt sich Dr. Gerlinde Manz-Christ 2010 bis 2012 für ethische Aspekte der politischen Kommunikation ein. 2009/10 ist sie Präsidentin der Association for Place Branding&Public Diplomacy, wo sie sich insbesondere der Frage der Aussendarstellung von Kleinstaaten widmet. Seit 2007 ist sie Gründungsmitglied des Lions Club Silvretta Vorarlberg.

1984 arbeitet Dr. Gerlinde Manz-Christ ehrenamtlich als Dolmetscherin bei den III. Weltwinterspielen für Behinderte (jetzt „Paralympics“) in Innsbruck und als Assistentin der japanischen Delegation bei den XVI. Olympischen Winterspielen in Sarajewo.

Kommunikation für Liechtenstein

Als Regierungssprecherin und später als Kommunikationsberaterin ist Dr. Gerlinde Manz-Christ von 2001 bis 2011 für das Fürstentum Liechtenstein tätig. Sie leitet die Stabsstelle für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, entwickelt Strategien zur internationalen Positionierung Liechtensteins. Die internationale Krise der „Kieber-Affäre“ nutzt sie erfolgreich als Chance für das Fürstentum.

Wien: Diplomatie auf höchstem Niveau

Von 1999 bis 2001 ist Dr. Gerlinde Manz-Christ stellvertretende Protokollchefin im österreichischen Aussenministerium und verantwortet die Vorbereitung und Durchführung der OSZE-Ministerkonferenz im Dezember 2000. Sie organisiert die Staatsbesuche von König Abdullah II. von Jordanien und dem russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin.

New York: Verständnis vermitteln, Dialoge starten

Während ihrer Zeit als stellvertretende Generalkonsulin in New York von 1994 bis 1999 sind es hitzige Debatten um das Erstarken von Jörg Haiders FPÖ und das österreichische Restitutionsgesetz von 1996, in denen Dr. Gerlinde Manz-Christ erfolgreich vermittelt. Sie erreicht die Rückgabe von Kunstbildern und sorgt für ein positives Klima, in dem konstruktiver Dialog möglich ist.

Tel Aviv: Brücken bauen, Zukunft gestalten

Eine besondere Herausforderung ist ihre Zeit in Israel von 1989 bis 1991: Als stellvertretende Botschafterin stellt sie sich der Vergangenheitsbewältigung und dem Image der Republik unter Dr. Kurt Waldheim als Bundespräsident. Die Unterbrechung der diplomatischen Beziehungen beider Länder im Jahre 1990 bedeutet für Dr. Gerlinde Manz-Christ den Beginn der intensiven Anwendung der Public Diplomacy.

Krisenmanagement für Österreich, in Israel und den USA

Von 1986 an ist Dr. Gerlinde Manz-Christ als Karrierediplomatin aktiv für Österreich in den Botschaften in Dakar, Tel Aviv und als Stellvertretende Generalkonsulin in New York.

Interkulturelle Kommunikation in Japan

Erste praktische Erfahrungen in interkultureller Kommunikation sammelt sie als – erste und dort bis dato einzige – Ausländerin zwei Jahre lang in einem japanischen Konzern in Sapporo. Arbeitsmoral und Grundlagen des Managements prägen ihre Arbeitsweise bis heute. Dann geht sie den Schritt in die faszinierende Welt der Diplomatie.

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